Peter A. Berger-Preis

Peter A. Berger Sektionspreis

Für herausragende Dissertationen

Die Sektion Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse vergibt alle zwei Jahre den Peter A. Berger Sektionspreis für herausragende Dissertationen. Der Preis soll die besondere Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Erforschung sozialer Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse zum Ausdruck bringen.

Als langjähriger Sprecher der Sektion hat Peter A. Berger den breiten wissenschaftlichen Austausch über Schulen und Paradigmen der Sozialstruktur- und Ungleichheitsforschung hinweg gefördert und nicht zuletzt dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein Forum für die Präsentation und Diskussion von laufenden und abgeschlossenen Promotionsprojekten geboten.

Der Preis wurde erstmalig 2019 ausgeschrieben und ist mit 500€ dotiert.

Ausgewählt wird der/die Preisträger/in aus hervorragenden Dissertationen, die einen innovativen Beitrag zur Theorie oder Empirie der sozialen Ungleichheit bzw. Sozialstrukturanalyse leisten. Der Preis wird über den Newsletter und die Homepage der Sektion ausgeschrieben.

 

Vorschlagsberechtigt sind alle promovierten Sektionsmitglieder, auch Selbstvorschläge sind möglich. Die Dissertationen (auch kumulative) können in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und müssen an einer Hochschule in Deutschland eingereicht worden sein. Die Arbeiten dürfen zum Zeitpunkt des Vorschlags nicht älter als zwei Jahre sein. Es zählt der auf der Promotionsurkunde vermerkte Zeitpunkt des Abschlusses des Promotionsverfahrens.

 

Den eingereichten Dissertationen sind die Gutachten zur Arbeit, eine bis zu zehnseitige Zusammenfassung sowie eine ein- bis zweiseitige Begründung des Beitrags der Arbeit zur Sozialstruktur- und Ungleichheitsforschung hinzuzufügen.

 

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus zwei Mitgliedern des Vorstands der Sektion sowie mindestens zwei externen Mitgliedern. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Sektionstagungen statt und wird von einer kurzen Präsentation der prämierten Arbeit durch den/die Preisträger/in begleitet.

Bisherige Preisträger/innen

Im Jahr 2019 wurde der Preis erstmalig im Rahmen der Herbsttagung der Sektion am 24. und 25. Oktober in Rostock an Danny Otto verliehen.

Danny Ottos Dissertation ist im Beltz Juventa Verlag unter dem Titel „Dem »Prekariat« auf der Spur. Eine Deutungsmachtanalyse soziologischer Wissensgenerierung.“ erschienen.

Die Laudatio zur Preisverleihung können Sie hier lesen